contact  Download  Klinikfilm  Schriftgrösse  Druck  Suche  Kontakt/Anfahrt  Impressum

 
  Home Medizinischer Bereich Pflegebereich Funktionen Kaufmännischer Bereich Ammerland-Klinik  
 
Ammerland Klinik Informationen
  Informationen  
   
Allgemeine Informationen

Einleitung

Patienteninformationen


Veranstaltungen
Downloads
Presse
Hilfsorganisationen
Neubau
Rundgang
Klinikfilm
 
  Aktuelles
 

50 Geburten mehr als im Vorjahr

577 Kinder kamen 2011 in der Ammerland-Klinik zur Welt / Mütter werden nun von zwei Still- und Laktationsberaterinnen betreut, es sind die ersten im Ammerland

(Westerstede, 16. Januar 2012) In der Geburtshilfe der Ammerland-Klinik Westerstede kamen 2011 insgesamt 577 Kinder zur Welt, darunter ein Zwillingspärchen. „Wir hatten im vergangenen Jahr 576 Geburten und damit 50 mehr als 2010. Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung“, sagt der Chefarzt der Frauenklinik, Dr. med. Rainer Schutz. 2009 hatten 518 Frauen in der Ammerland- Klinik entbunden.

Ein Team aus Ärzten, Hebammen, Krankenschwestern, Kinderkrankenschwestern und kooperierenden Kinderärzten sorgt sich in der Geburtshilfe der Ammerland-Klinik um die neuen Erdenbürger und deren junge Eltern. Als stillfreundliche Abteilung wird nach einem einheitlichen und immer wieder aktualisierten Stillkonzept gearbeitet. Dieses Konzept wurde nun erweitert: Seit Kurzem werden stillende und stillwillige Mütter von zwei examinierten Still- und Laktationsberaterinnen umfassend informiert und betreut. Die Kinderkrankenschwester Heidi Coldewey und die Hebamme Andrea Töpfer sind die ersten Still- und Laktationsberaterinnen im Ammerland. Sie haben sich in den vergangenen eineinhalb Jahren dieser fundierten theoretischen und praktischen Weiterbildung durch den Bundesverband Deutscher Laktationsberaterinnen IBCLC e.V. (BDL) gewidmet. Die Beiden bieten eine wissenschaftlich begründete, kompetente und einfühlsame Beratung, die den individuellen Bedürfnissen von Mutter und Kind gerecht wird. Gleichzeitig sorgen sie durch die Schulung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die einheitliche Umsetzung der Still- und Laktationsberatung in der Geburtshilfe. Nach Angaben des BDL gibt es in Deutschland 1342 Still- und Laktationsberaterinnen (Stand 2011).
 

Die Hebamme Andrea Töpfer (links) und die Kinderkrankenschwester Heide Coldewey (rechts) von der Geburtshilfe der Ammerland-Klinik Westerstede sind die ersten examinierten Still- und Laktationsberaterinnen im Ammerland.

 

 

Multiple Sklerose - mehr Lebensqualität

Ammerland-Klinik lädt am 25. Januar zur MS-Informationsveranstaltung ein

(Westerstede, 4. Januar 2012) Multiple Sklerose - mehr Lebensqualität: So heißt die MS-Informationsveranstaltung im Sitzungssaal des Kreishauses Westerstede, zu der die Direktorin der Neurologischen Klinik der Ammerland-Klinik GmbH, Prof. Dr. med. Sylvia Kotterba, am Mittwoch, 25. Januar um 19 Uhr einlädt. In der Veranstaltung, die sich an MS-Patienten und deren Angehörige richtet, wird Prof. Dr. Kotterba die individuellen, patientenzentrierten Therapiemöglichkeiten erörtern. Als Gastreferentin behandelt die Chefärztin der Abteilung Neurologie am Jüdischen Krankenhaus in Berlin, Prof. Dr. med. Judith Haas, das Thema „MS und Kinderwunsch“. Sie verfügt über eine jahrzehntelange Expertise in der MS-Therapie und hat an den meisten Studien zur Entwicklung neuer Medikamente teilgenommen. Ferner betreut sie regelmäßig MS-Patientinnen mit Kinderwunsch oder in der Schwangerschaft. Zudem werden einige MS-Patienten über ihre Erfahrungen berichten. Moderiert wird der Informationsabend von Dr. Kathrin Peters.

Die Multiple Sklerose ist laut Prof. Dr. Kotterba eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen. Sie wird primär bei jungen Menschen diagnostiziert. Daher wird die MS für viele junge Patienten und deren Partner insbesondere bei der Familienplanung zum zentralen Thema. Studien zeigen, dass MS und Kinderwunsch sich nicht ausschließen müssen. In den vergangenen Jahren haben die Therapieoptionen bezüglich akuter Krankheitsphasen, aber auch hinsichtlich der Langzeitvorsorge stetig zugenommen. Somit steht heute eine individuelle und auf die Patientenbedürfnisse abgestimmte Behandlung der MS zur Verfügung.

In der Ammerland-Klinik als zertifiziertes Zentrum der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft werden alle modernen Therapieverfahren angeboten. Die stationäre und ambulante Betreuung der Patienten ist gut etabliert.
 

 

Mit Schlüsselloch-Technik hinter das Brustbein

Erstmalig führen Thoraxchirurgen der Ammerland-Klinik deutschlandweit seltene minimal-invasive Entfernung der Thymusdrüse durch / Kooperation mit Neurologen

(Westerstede, 24. November 2011) Erstmalig in der Geschichte der Ammerland-Klinik wurde zwei Patienten die Thymusdrüse (Organ des lymphatischen Systems oberhalb des Herzens) hinter dem Brustbein mit Hilfe der Schlüsselloch-Technik (thorakoskopisch) entfernt. Bei ihnen war eine Muskelschwächekrankheit, die so genannte Myasthenia gravis, diagnostiziert worden, in der die operative Entfernung der Thymusdrüse eine Säule der Therapie darstellt.

Früher musste hierzu das Brustbein - ähnlich einer Herzoperation - durchtrennt werden. Die nun angewandte, schonendere Technik wirkt sich günstig auf Blutverlust, Schmerzempfinden und frühzeitige Mobilität aus und steht für eine komplikationsärmere Wundheilung. Das minimal- invasive Operationsverfahren steht zudem für eine bessere Kosmetik bei den meist jungen Patienten. Beide Patienten konnten fünf Tage nach der Operation beschwerdefrei nach Hause entlassen werden.

Neu ist das Konzept der täglichen, neurologischen Überwachung und Anpassung der Medikation (Neurologe Oberarzt Dr. med. Matthias vom Dahl) kurz vor, während und nach der Operation nach entsprechender Diagnostik sowie die minimal-invasiven Entfernung der Thymusdrüse mit der so genannten Schlüsselloch-Technik (Gefäß- und Thoraxchirurg Oberarzt Dr. med.Carsten Vogel unter Assistenz von Oberarzt Bernd Clausing). Die guten Ergebnisse dieser seltenen Operation in Deutschland konnten nur in der funktionierenden Kooperation zwischen Neurologie, Chirurgie und Anästhesie erzielt werden. In der Behandlung von komplexen Erkrankungen zeigt sich, dass nur die enge, fachübergreifende Verzahnung von spezialisierten Abteilungen erfolgreiche Behandlungen möglich machen.

Die Klinik für Neurologie der Ammerland-Klinik verfügt über eine in Norddeutschland einzigartige und zertifizierte Spezialambulanz für das seltene Krankheitsbild Myastehnia gravis.
 

Ein Beispiel gelungener, fachübergreifender Kooperation an der Ammerland-Klinik: Operateur Dr. med. Carsten Vogel (2. v. re., Oberarzt der Thoraxchirurgie), dem von Oberarzt Bernd Clausing (re., Thoraxchirurgie) assistiert wurde. Prof. Dr. med. Sylvia Kotterba (Direktorin der Klinik für Neurologie) und Dr. med. Matthias vom Dahl (li., Neurologie).

 

 

In der Radiologie



Fotoclub Westerstede

reales - gestisches - experimentelles

Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, den 25. November 2011 um 19.00 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Begrüßung: Prof. Dr. Martin Zwaan, Chefarzt der Radiologie  

 

 

Versorgung rund um die Uhr

Informationsveranstaltung zur neuen 24 Stunden Katheter-Bereitschaft der Abteilung Kardiologie der Ammerland-Klinik GmbH verfolgten rund 100 Ärzte

(Westerstede, 3. November 2011) „Kardiologie im Ammerland - Versorgung rund um die Uhr“, so lautete das Thema der ärztlichen Fortbildungsveranstaltung am vergangenen Mittwochabend in der Ammerland-Klinik GmbH. Der Einladung der in diesem Jahr neu gegründeten Abteilung Kardiologie waren rund 100 zuweisende Ärztinnen und Ärzte aus Kliniken und Praxen gefolgt. „Über dieses große Interesse haben wir uns sehr gefreut“, sagen Dr. med. Andreas Müller Eichelberg und Dr. med. Rames Kussebi, die leitenden Ärzte der Abteilung Kardiologie.

Mit der 24stündigen Katheterbereitschaft hat das kardiologische Team der Ammerland-Klinik GmbH in Kooperation mit dem Ambulanten Kardiologischen Zentrum Westerstede seit dem 1. November sein Angebot zur Behandlung koronarer Notfälle erweitert. „So können wir akuten Herzinfarktpatienten eine optimale Behandlung bieten“, erklärt Müller-Eichelberg.

Ausführlich referierte er zum Thema „24h-PTCA-Bereitschaft an der Ammerland-Klinik: Warum machen wir das?“ Kurzvorträge zur „Nachbehandlung des akuten Koronarsyndroms“ (Oberärztin Dr. med. Bettina Hullmann) und zur „Interventionellen Behandlungsmöglichkeiten bei stabiler Angina pectoris“ (Dr. med. Arnold Stöhr vom Ambulanten Kardiologischen Zentrum) rundeten das Programm thematisch ab. Anschließend folgte eine rege Diskussion.

 

 

 

 

In der Radiologie



Kerstin Wüstenhöfer

Menschenbilder

Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, den 14. Oktober 2011 um 19.00 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein. Die Künstlerin ist anwesend.

Begrüßung: Prof. Dr. Martin Zwaan, Chefarzt der Radiologie  

 

 

22 Absolventen erhielten Zeugnisse

Mit Examen und Berufsurkunde ins Berufsleben starten / Seit Jahrzehnten wird in der Gesundheits- und Krankenpflegeschule der Ammerland-Klinik ausgebildet.

(Westerstede, 26. August 2011) 22 Schülerinnen und Schüler der Gesundheits- und Krankenpflegeschule der Ammerland-Klinik GmbH in Westerstede haben ihr Examen bestanden. Am Donnerstagabend erhielten sie während einer Feierstunde ihre Zeugnisse und Berufsurkunden aus den Händen des Leiters des Westersteder Gesundheitsamtes, Dr. Elmar Vogelsang, und des Lehrerkollegiums der Gesundheits- und Krankenpflegeschule. So ausgerüstet dürfen sich die Prüflinge von nun an „Examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger oder Krankenpflegerinnen“ nennen und ins Berufsleben starten. Auch die Geschäftsführung der Klinik gratulierte den Absolventen, die sich anschließend mit einem launigen Vortrag für die dreijährige Ausbildung bedankten. Zwölf von ihnen bleiben der Ammerland-Klinik erhalten.

Bestanden haben: Lisa Balster, Katharina Block, Maren Blohm, Tanja Blohm, Jacqueline Brandt, Inke Dierks, Julia Hellmers, Birte Hobbiebrunken, Simone Janssen, Ann-Cathrin Janssen, Timo Jaspers, Stefan Kaslowski, Stalina Michel, Christine Nöll, Sylvia Over, Simona Pack, Angela Pleis, Tina Richter, Melanie Schumann, Anna Stüttelberg, Janna Wessels und Natascha Zimmer.

Die Ausbildung im pflegerischen Bereich hat in der Ammerland-Klinik jahrzehntelange Tradition.

 

 

 

 

 

MRSA-Keimen den Kampf angesagt

Klinikzentrum Westerstede beteiligt sich an Modellprojekt „MSP“ / 300 Patienten während Aktionswoche auf MRSA untersucht


(Westerstede, 7. Juli 2011) „MRSA-Sanierung Pflege“, kurz MSP, so heißt das zunächst auf zwei Jahre ausgelegte Modellprojekt des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes (NLGA) und der Gesundheitsämter der Landkreise Ammerland und Grafschaft Bentheim, an dem das Klinikzentrum Westerstede zentral beteiligt ist. Das Projekt soll die Behandlung von Patienten, die mit dem Antibiotika resistenten Bakterium MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureua) besiedelt sind, in stationären Pflegeeinrichtungen und durch ambulante Pflegedienste gewährleisten. Im Rahmen des EU-Projekts „EurSafty Health-net“ für Patientensicherheit und Infektionsschutz werden daher seit dem 1. Juni so genannte MSP-Sanierungssets an MRSA-positive Patienten zur Fortsetzung der im Klinikzentrum begonnenen Sanierungsmaßnahmen ausgegeben. Diese Sets, die von der Hygieneabteilung und der Apotheke der Ammerland-Klinik GmbH zusammengestellt wurden, enthalten alle notwendigen Bestandteile für die Behandlung und Pflege dieser MRSA-positiven Patienten. Die Sanierungskosten trägt das NLGA.

„Die Zahl der Erreger, die gegen Antibiotika resistent sind, hat in den vergangenen etwa zwanzig Jahren stark zugenommen. Das gilt auch für MRSA“, erläutert Dr. med. Michael Wuttke, Hauptgeschäftsführer der Ammerland-Klinik GmbH. Mit Hilfe dieses Modellprojekts leiste die Klinik ihren Beitrag zur Optimierung der fortführenden Behandlung von MRSA-Patienten im außerklinischen Bereich und somit im Kampf gegen multiresistente Keime.

In diesem Zusammenhang steht auch die kürzlich durchgeführte Untersuchung aller stationären Neuaufnahmen des Klinikzentrums Westerstede auf MRSA im Rahmen einer Aktionswoche von „EurSafty Health-net“: An fünf Tagen wurden im Klinikzentrum Westerstede von insgesamt 300 Patienten (234 Ammerland-Klinik GmbH, 66 Bundeswehrkrankenhaus) aus Rachen und Nase Abstriche entnommen. Bei neun Personen wurde der Keim festgestellt. Das entspricht einem Wert von drei Prozent für das Klinikzentrum Westerstede. „Dieses Ergebnis haben wir so erwartet. Das Klinikzentrum liegt damit im bundesweiten Durchschnitt“, so der Hygienebeauftragte Arzt der Ammerland-Klinik GmbH, Ulrich Weise. Alle erfassten Daten würden derzeit noch vom NLGA ausgewertet. Die betroffenen Personen wurden in Einzelzimmern untergebracht und einem Zyklus verstärkter Hygienemaßnahmen unterzogen. „Das ist bei uns Standard“, erklärt Weise. Insgesamt 32 Krankenhäuser aus der Ems-Dollart-Region hatten sich an der Aktionswoche beteiligt.

 

 

Der Hygiene beauftrage Arzt der Ammerland-Klinik, Ulrich Weise, am -PCR-Gerät zur MRSA-Analyse im Labor des Klinikzentrums. PCR bedeutet polymerase chain reaction (polymerase Kettenreaktion).

 

 

Flur der Radiologie und der Bundeswehr



Hasan Abdulla und Rodi Khalil

Musik - Sprache der Welt

Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, den 15. Juli 2011 um 19.00 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein. Die Künstler sind anwesend.

Begrüßung: Prof. Dr. Martin Zwaan, Chefarzt der Radiologie  

 

 

Junge aus Angola erfolgreich behandelt

Abteilung für Urologie und Kinderurologie der Ammerland-Klinik GmbH arbeitet mit der Hilfsorganisation „Friedensdorf International“ zusammen


(Westerstede, 9. Juni 2011) Schnelle und unbürokratische Hilfe für kranke und verletze Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten, das will die Hilfsorganisation „Friedensdorf International“ aus Oberhausen und Dinslaken leisten. Auch die Ammerland-Klinik GmbH in Westerstede trägt dazu bei und arbeitet mit dem Friedensdorf in Oberhausen zusammen. Die Abteilung für Urologie und Kinderurologie nimmt immer wieder Kinder, die medizinische Hilfe benötigen, kostenfrei auf. So auch den neunjährigen Sergio aus Angola. Unter der Leitung von Prof. Dr. med. Ingo Kausch von Schmeling wurde der Junge in den vergangenen knapp vier Wochen erfolgreich und ohne finanzielle Gegenleistung behandelt. „Wir konnten eine verbesserte Nierenfunktion erreichen. Es bestand auf lange Sicht die Gefahr einer Dialysepflicht. Die Prognose für den Kleinen ist nach der Behandlung indes gut“, so Kausch von Schmeling. Die gesamte Abteilung leistete bei der Betreuung des Kindes während seines stationären Aufenthalts liebevolle Hilfestellung. Regelmäßig bekam Sergio auch Besuch aus dem Friedensdorf. Mittlerweile konnte er bis zu den notwendigen Kontrolluntersuchungen die Klinik verlassen.

 

Das Foto zeigt von links: Stationsschwester Annchen Manshold, Sergio aus Angola und Assistenzärztin der Urologischen Klinik, Dr. med. Stefanie Neudorf.

 

 

115 Mädchen und Jungen tauchten in die Berufswelt des Klinikzentrums ein
Schülerinnen und Schüler aus der Region informierten sich am Zukunftstag in der Ammerland-Klinik GmbH und im Bundeswehrkrankenhaus

(Westerstede, 14. April 2011) Ob Blutdruck messen, Anlegen eines Wundverbandes, Anziehen von OP-Kleidung oder Kurzvorträge: Interessant und informativ war der Zukunftstag am Donnerstag, 14. April 2011, für die insgesamt 115 Mädchen und Jungen im Klinikzentrum Westerstede.

Zwischen 8 und 14 Uhr konnten die Schülerinnen und Schüler sich über die Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten im Gesundheitswesen an der Ammerland-Klinik und im Sanitätsdienst der Bundeswehr schlau machen. Auf dem Programm, durch das engagierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Klinikzentrums führten, standen neben Kurzvorträgen zu ausgesuchten Berufsbildern insbesondere Führungen durch die beiden Krankenhäuser und die Krankenpflegeschule der Ammerland-Klinik GmbH. Hier kamen die Operationssäle und der Intensivbereich besonders gut an. Aber auch an praktischen Übungen in der Krankenpflegeschule probierten sich die Jugendlichen mit Begeisterung aus.

Der Operationssaal und die Intensivstation haben mir besonders gut gefallen“, sagte Simon, Realschüler aus Bad Zwischenahn. „Toll fand ich auch, dass wir in der Krankenpflegeschule so viel ausprobieren durften.“

„Wir wollen den jungen Menschen einen Blick hinter die Kulissen des Klinikalltags gewähren - informativ und abwechslungsreich“, erklärt Heinz Kessen, Leiter des Geschäftsbereichs Organisationsentwicklung der Ammerland-Klinik GmbH und Projektleiter des „Zukunftstags für Jungen und Mädchen“. Er ergänzt: „Der Zukunftstag am Klinikzentrum Westerstede ist nicht nur eine Chance für Schüler, in Berufe des Gesundheitswesens hineinzuschnuppern. Er bietet auch uns die Gelegenheit zur Präsentation, um vielleicht Mitarbeiter für die Zukunft zu gewinnen.“

 

Im Intensivbereich wurde den Jugendlichen unter anderem die Apparatemedizin erklärt.

 

115 Schülerinnen und Schüler von weiterführenden Schulen aus der Region nahmen am Zukunftstag 2011 am Klinikzentrum Westerstede teil.

 

 

24 Praxisanleiter erhielten Zeugnisse
Die Fortbildung an der Ammerland-Klinik in Westerstede umfasste 200 Stunden

(Westerstede, 13. April 2011) Insgesamt 24 Teilnehmer aus verschiedenen Einrichtungen zählte der Praxisanleiterkurs 2010/11 an der Ammerland-Klinik GmbH in Westerstede. Jetzt erhielten die Absolventen im Rahmen einer kleinen Feierstunde ihre Zeugnisse aus den Händen der Schulleitungen der Krankenpflegeschule. Diese verdeutlichten, wie wichtig eine solche 200 Stunden umfassende, pädagogische Zusatzqualifikation ist. „Nur so kann auch in Zukunft ein qualitativ hoher Ausbildungsstandard in der praktischen Ausbildung von Pflegepersonal erreicht werden“, so Ruth Wienöbst und Karsten Klebert. Auch die Geschäftsführung der Ammerland-Klinik gratulierte den Absolventen.

Die Absolventen des Praxisanleiterkurses 2010/11 an der Ammerland-Klinik GmbH in Westerstede.

 

 

 

 

Ammerland-Klinik unter neuer Leitung

Seit dem 1. April sind der neue Hauptgeschäftsführer Dr. med. Michael Wuttke und der neue Kaufmännische Geschäftsführer Robert Hoffmeister offiziell im Amt

Westerstede, 4. April 2011) Die Ammerland-Klinik GmbH in Westerstede hat eine neue Geschäftsführung. Seit dem 1. April offiziell im Amt sind als Hauptgeschäftsführer der Chefarzt der Anästhesie Dr. med. Michael Wuttke und als Kaufmännischer Geschäftsführer Robert Hoffmeister. Die Neustrukturierung war nach der Kündigung des ehemaligen Kaufmännischen Geschäftsführers Dietmar Imhorst notwendig geworden. Am Montag wurde das neue Führungsduo mit einer Feier eingeführt.

Die neue Leitungsstruktur hatte in der vergangenen Woche den Ammerländer Kreistag einstimmig passiert. Mit Dr. med. Michael Wuttke und Robert Hoffmeister leiten nun zwei Männer die Geschicke des ehemaligen Kreiskrankenhauses, die bereits seit Jahren erfolgreich zusammenarbeiten: Ehemals leitender Oberarzt der Anästhesie am Klinikum Fulda zog es Wuttke 1997 nach Westerstede. Bereits 2000 wurde er Ärztlicher Direktor. Zuletzt war er mehr als fünf Jahre als Medizinischer Geschäftsführer für die Ammerland-Klinik GmbH tätig.

Der Ammerländer Hoffmeister ist bereits seit 1987 am Krankenhaus. Er arbeitete zunächst als Leiter der Wirtschaftsabteilung, in den vergangenen Jahren leitete er die Personalabteilung.

Beide wollen ihre vertrauensvolle Zusammenarbeit zum Wohle der Patienten und der Mitarbeiter der Ammerland-Klinik fortsetzen. Ihr Bestreben ist es, die medizinisch wie wirtschaftlich gut aufgestellte Ammerland-Klinik auch weiterhin für die Aufgaben der Zukunft fit zu machen.

Das Foto zeigt von links: Dr. med. Michael Wuttke, neuer Hauptgeschäftsführer der Ammerland-Klinik GmbH, Robert Hoffmeister als neuen Kaufmännischen Geschäftsführer und den Landrat des Landkreises Ammerland, Jörg Bensberg.

 

 

 

 

Flur der Radiologie und der Bundeswehr



Iwona Fankulewska

Malerei, eine gute Arznei

Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, den 08. April 2011 um 19.00 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein. Die Künstlerin ist anwesend.

Begrüßung: Prof. Dr. Martin Zwaan, Chefarzt der Radiologie  

 

 

Neue Fachabteilung - neue Kardiologen

Dr. Andreas Müller-Eichelberg und Dr. Rames Kussebi bilden das leitende Ärzte-Duo der offiziell eröffneten Abteilung Kardiologie an der Ammerland-Klinik Westerstede

(Westerstede, 10. März 2011) Die neue Fachabteilung Kardiologie der Ammerland-Klinik GmbH in Westerstede steht unter der Leitung der beiden Ärzte Dr. Rames Kussebi und Dr. Andreas Müller-Eichelberg. Vorgestellt wurde das Ärzte-Duo mit einer Feierstunde am Mittwoch, 9. März. Gleichzeitig wurde damit die Abteilung Kardiologie als selbständige Fachabteilung der Klinik für Innere Medizin offiziell eröffnet.

Vor zahlreichen Gästen betonten Müller-Eichelberg und Kussebi, dass ihnen die Ammerland-Klinik hervorragende Rahmenbedingungen für ihre Arbeit und die Etablierung der neuen Fachabteilung böte. „Wir sind mit Herzblut dabei und es zeigt sich schon jetzt, dass die Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern gut funktioniert“, erklärten beide. Nach umfangreichen Umbauarbeiten in den vergangenen Monaten wurden kürzlich der erweiterte Funktionsbereich und das Herzkatheterlabor fertiggestellt. Die Ammerland-Klinik bietet mit der Abteilung Kardiologie erstmalig ein stationäres Angebot für die Rundum-Betreuung und Versorgung der Patienten in Ergänzung zum ambulanten Angebot des Ambulanten Kardiologischen Zentrums Westerstede im Ärztehaus auf dem Klinikgelände.

„Mit Dr. Kussebi und Dr. Müller-Eichelberg hat die Ammerland-Klinik GmbH zwei überaus fähige Herzspezialisten als leitende Ärzte gewinnen können“, sagte Dr. Georg Kolbow, Verwaltungsratvorsitzender der Ammerland-Klinik GmbH. Seit vielen Jahren arbeiteten Kussebi und Müller-Eichelberg gemeinsam mit Dr. Bettina Hullmann, die das Kardiologen-Team als Oberärztin komplettiert, an der Kardiologischen Klinik am Klinikum Oldenburg zusammen.

Dr. Michael Wuttke, Medizinischer Geschäftsführer der Ammerland-Klinik GmbH, zog einmal mehr das humorvolle Register. Wie bei einer Preisverleihung hielt er für jeden Kardiologen eine Laudatio und überreichte anschließend gebackene Herzen. Mit der neuen Fachabteilung Kardiologie setze die Ammerland-Klinik weiter auf Wachstum, so Wuttke. „Ihre Fähigkeiten haben uns überzeugt und wir sind froh, mit Ihnen Dreien gleich ein eingespieltes Team für uns gewonnen zu haben.“

Aus Hannover angereist war der Referatsleiter Krankenhausplanung des Niedersächsischen Gesundheitsministeriums, Dr. Boris Robbers. Er bescheinigte der Ammerland-Klinik mit der Eröffnung der Fachabteilung Kardiologie eine zukunftsorientierte Entscheidung. „Mit den Maßnahmen, die Sie allein in jüngster Vergangenheit getroffen haben, sind Sie hervorragend aufgestellt.“

Foto: Das Foto zeigt von links: Dr. Georg Kolbow, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Ammerland-Klinik GmbH, Prof. Wilhelm Holtkamp, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin; das Team der neuen Fachabteilung Kardiologie: Dr. Rames Kussebi, leitender Arzt, Dr. Bettina Hullmann, Oberärztin und Dr. Andreas Müller-Eichelberg, leitender Arzt; Referatsleiter Krankenhausplanung vom Nds. Gesundheitsministerium, Dr. Boris Robbers und der Medizinische Geschäftsführer der Ammerland-Klinik GmbH, Dr. Michael Wuttke.

 

 

 

 

Team der Frauenklinik spendet insgesamt 610 Euro

An das Ammerland-Hospiz und den „Freundeskreis Brustzentrum Ammerland e.V“ wurden jeweils 305 Euro übergeben.

(Westerstede, 10. Februar 2011) Insgesamt 610 Euro Erlös brachte die Weihnachtsfeier der Frauenklinik der Ammerland-Klinik GmbH in Westerstede ein.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten untereinander gesammelt. Das Geld wurde jetzt zu gleichen Teilen als Spende an das Ammerland-Hospiz und den „Freundeskreis Brustzentrum Ammerland e.V.“ übergeben. Über die Schecks in Höhe von 305 Euro freuten sich die Leiterin des Ammerland-Hospizes Elke Rinke und die stellvertretende Vorsitzende des Freundeskreises Brustzentrum Ammerland Anja Lämmel mit Schatzmeisterin Anne Kühn.

Foto: Das Foto zeigt im Hintergrund einen Teil des Teams der Frauenklinik mit den beiden Chefärzten Dr. Michael Hippach und Dr. Rainer Schutz. Über die Spende freuten sich die Leiterin des Ammerland-Hospizes Elke Rinke (links) und Anne Kühn (Schatzmeisterin) sowie Anja Lämmel (stellv. Vorsitzende) vom Freundeskreis Brustzentrum Ammerland (rechts).

 

 

 

 

Spende über 1 000 Euro für das Ammerland-Hospiz

Mitarbeiter der Palliativstation der Ammerland-Klinik wollen damit die gute Zusammenarbeit dokumentieren

(Westerstede,12. Januar 2010) Einen Scheck über 1 000 Euro überreichten kürzlich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Palliativstation der Ammerland-Klinik der Leiterin des Ammerland-Hospizes Westerstede, Dipl.Sozialwirtin Elke Rinke. Die Spende ist für die Finanzierung der Ornamentfenster im Raum der Stille gedacht, die vom Westersteder Glaskünstler Norbert Marten gestaltet werden. „Das Team der Palliativstation möchte auf diese Weise die gute Zusammenarbeit mit dem Ammerland-Hospiz dokumentieren“, erklärt der Leiter der Palliativstation und Oberarzt der Neurologischen Klinik der Ammerland-Klinik, Richard Bähr. „Wir freuen uns sehr über diese Spende und sehen uns mit der Finanzierung der Ornamentfenster auf einem guten Weg“, so Hospizleiterin Elke Rinke.

Foto: Die Leiterin des Ammerland-Hospizes, Elke Rinke, nahm die Spende des Teams der Palliativstation der Ammerland-Klinik Westerstede dankend entgegen.

 

 

 

 

„Entscheidung für die Ammerland-Klinik ist mir leicht gefallen“

Feierstunde zur offiziellen Amtseinführung des neuen Chefarztes der Klinik für Urologie, Prof. Dr. med. Ingo Kausch von Schmeling.

(Westerstede, 20. Januar 2011) Mit einer Feierstunde wurde am vergangenen Mittwoch, 19. Januar, der neue Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie der Ammerland-Klinik GmbH, Prof. Dr. med. Ingo Kausch von Schmeling, offiziell in sein Amt eingeführt. Rund 90 Gäste, unter ihnen zahlreiche niedergelassene Ärzte und Klinikärzte sowie der Landrat des Ammerlandes Jörg Bensberg und Westerstedes Bürgermeister Klaus Groß, waren der Einladung gefolgt. Aber auch Dr. med. Klaus Siefker, der erste Leiter der Klinik für Urologie, die 1972 eingerichtet worden war, wollte den 43-Jährigen Kollegen näher kennenlernen.

In seiner Begrüßungsrede machte der Vorsitzende des Verwaltungsrates der Ammerland-Klinik GmbH Dr. Georg Kolbow deutlich, dass man sich freue, mit Prof. Kausch von Schmeling einen herausragenden Bewerber für den Chefarztposten gewonnen zu haben. Seine Ernennung zum Professor im November 2010 zeige die Konstanz seiner überdurchschnittlichen Leistungen über viele Jahre hinweg. Kolbow wünschte Kausch von Schmeling, der bereits seit dem 1. Oktober 2010 der Klinik für Urologie vorsteht, „ein schnelles Einleben und viel Erfolg.“

Viel Lob für die fachliche Kompetenz des neuen Chefarztes und die Gewissheit für eine gute Zusammenarbeit äußerte der Medizinische Geschäftsführer der Ammerland-Klinik GmbH, Dr. med. Michael Wuttke. „Wir haben Sie an der Universitätsklinik in Lübeck besucht. Wir haben nicht nur Gespräche geführt, sondern konnten Sie auch bei Ihrer Arbeit in der Klinik und Poliklinik für Urologie beobachten. Wir merkten schnell: alles passt.“ Die Vorgänger Kausch von Schmelings, Dr. med. Klaus Siefker und Dr. med. Anastasios Kollias, hätten gute Aufbauarbeit geleistet und die Klinik für Urologie und Kinderurologie auf einen erfolgreichen Kurs gebracht. „Wir sind uns sicher, dass Sie diesen Kurs nicht nur weiterführen, sondern eigene Akzente setzen werden,“ so Wuttke.

Genau das möchte Kausch von Schmeling, der in seiner Dankesrede bekräftigte, wie froh er sei, an der Ammerland-Klinik die urologische Versorgung der Bevölkerung mitgestalten zu können. Er habe ein kompetentes und freundliches Team vorgefunden, dass es ihm leicht mache, sich einzuleben. „Das wird mir auch Dank der Unterstützung meiner Familie und der hohen Lebensqualität hier, sicher gut gelingen“, so der gebürtige Braunschweiger. „Mir ist die Entscheidung für die Ammerland-Klinik leicht gefallen. Die Klinik ist sehr modern und verfügt über einen sehr guten überregionalen Ruf.“ Kausch von Schmeling machte auch gleich deutlich, wo er die Schwerpunkte in seiner Arbeit sieht und welche Ziele er erreichen möchte: Eine hochwertige Patientenversorgung stehe für ihn im Vordergrund. Dazu zähle neben einer breiten urologischen Basisversorgung inklusive großer Tumorchirurgie und Laparoskopie auch der Aufbau des in Planung befindlichen Beckenbodenzentrums und eines Prostatakarzinomzentrums der Ammerland-Klinik. Seine Aufgabe als Direktor der Klinik für Urologie sieht Kausch von Schmeling auch in klinischer Forschung und im Ausbau der Beteiligung an klinischen Studien. Eine weitere Säule sei natürlich die Kinderurologie, und auch eine enge Kooperation mit den niedergelassenen Ärzten mit Prüfung der Möglichkeit integrierter Versorgungskonzepte habe einen hohen Stellenwert.

Den musikalischen Rahmen der Feierstunde gestaltete Antje Willms von der Musikschule Ammerland.

Foto: Das Foto zeigt von links Dr. Georg Kolbow, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Ammerland-Klinik GmbH, den Medizinischen Geschäftsführer Dr. med. Michael Wuttke, den neuen Chefarzt der Urologie und Kinderurologie, Prof. Dr. med. Ingo Kausch von Schmeling und den Kaufmännischen Geschäftsführer Dipl. Kaufm. Dietmar Imhorst.

 

 

 

 

Klinikzentrum beteiligt sich am „EurSafty Health-net“

Die Verpflichtungserklärung zur Teilnahme am grenzüberschreitenden Netzwerk für Patientensicherheit wurde im Dezember unterzeichnet.

(Westerstede, 8. Dezember 2010) Das Klinikzentrum Westerstede beteiligt sich am grenzüberschreitenden Netzwerk „EurSafty Health-net“. Am 8. Dezember unterzeichneten der Medizinische Geschäftsführer der Ammerland-Klinik, Dr. med. Michael Wuttke, und der Chefarzt des Bundeswehrkrankenhauses, Oberstarzt Dr. med. Christoph Rubbert, die entsprechende Verpflichtungserklärung. „EurSafty Health-net“ bezeichnet ein Euregionales Netzwerk für Patientensicherheit und Infektionsschutz. Entlang der gesamten deutsch-niederländischen Grenze sollen in den Landkreisen euregionale Gesundheitsnetzwerke gegen multiresistente Erreger wie „Multiresistenten Staphylococcus aureus“ (MRSA) aufgebaut werden. Es handelt sich dabei um ein EU-Programm.

Ziel ist ein optimiertes Netzwerk zwischen Kliniken, Gesundheitsämtern, Alten- und Pflegeheimen, Laboratorien, Ärzten, Reha-Einrichtungen, dem Krankentransport und sogar der Tiermedizin für einen verbesserten Informationsfluss. Dieser soll deutlich machen, wo sich der Patient angesteckt hat.

Patientensicherheit hat am Klinikzentrum Westerstede oberste Priorität. Daher hat der Schutz vor antibiotikaresistenten Keimen wie MRSA eine große Bedeutung. Bereits jetzt erfüllt das Klinikzentrum hohe Hygienestandards, um die Weiterverbreitung von MRSA insbesondere auf andere Menschen zu verhindern. Man könne im Rahmen des Euregio-Programms viel von den niederländischen Nachbarn lernen, meint Ulrich Weise, Hygienebeauftragter Arzt der Ammerland-Klinik GmbH. „Der Anteil von MRSA an allen nachgewiesenen Staphylokokken beträgt in den Niederlanden lediglich ein Prozent.“

Das sieht auch der Medizinische Geschäftsführer der Ammerland-Klinik GmbH, Dr. med. Wuttke so: „EurSafty Helath-net gibt uns die Möglichkeit, unsere bisherigen schon hohen Hygienestandards hinsichtlich MRSA zu evaluieren und zu optimieren.“ Eine Vernetzung sei wichtig. So könne ermittelt werden, wie multiresistente Krankeheitserreger, in diesem Fall MRSA, an die Klinik gelangten. Denn, so Wuttke weiter, diese würde zu rund 80 Prozent durch Patienten, die nicht erkennbar erkrankt seien, eingetragen. Und Weise ergänzt: „Es geht auch um die Einführung eines Qualitätssiegels. Dafür müssen bestimmt Standards hinsichtlich MRSA-Erfassung erfüllt werden. Unsere Klinik ist da schon sehr weit.“

Der Medizinische Geschäftsführer der Ammerland-Klinik GmbH, Dr. med. Michael Wuttke, und der Chefarzt des Bundeswehrkrankenhauses, Oberstarzt Dr. med. Christoph Rubbert, unterzeichneten die Verpflichtungserklärung zur Teilnahme des Klinikzentrums Westerstede am „EurSafty Health-net“ am 8. Dezember 2010.

 

 

 

 

Chefarzt der Urologie zum Professor ernannt

Privatdozent Dr. Ingo Kausch von Schmeling von der Ammerland-Klinik bekam den Titel von der Universität Lübeck verliehen

(Westerstede, 1. Dezember 2010) Dem neuen Direktor der Klinik für Urologie und Kinderurologie an der Ammerland-Klinik Westerstede, Privatdozent Dr. Ingo Kausch von Schmeling, wurde jetzt von der Universität Lübeck der Professorentitel verliehen. Dies stellt eine Auszeichnung seiner langjährigen Forschungsarbeit und Lehrtätigkeit dar.
Bösartige Tumore quasi „an der Wurzel zu packen“ und ohne starke Nebenwirkungen effektiv zu bekämpfen, das war laut Kausch von Schmeling bislang der Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Tätigkeit. Im Fokus stand dabei die Identifizierung und Ausschaltung so genannter Schlüsselmoleküle.
Als Direktor der Klinik für Urologie und Kinderurologie steht für den 42-jährigen Professor nun die Patientenversorgung im Vordergrund. „Allerdings soll durchaus Forschung betrieben werden“, erklärt Kausch von Schmeling. „Insbesondere klinische Forschung und die Beteiligung an klinischen Studien möchte ich gerne ausbauen.“
Der Niedersachse ist bereits seit dem 1. Oktober 2010 neuer Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie. Aus diesem Anlass wird Professor Kausch von Schmeling im Januar 2011 im Rahmen einer Feierstunde unter anderen mit den niedergelassenen Ärzten und Klinikärzten offiziell in sein Amt eingeführt.

 

 

 

 

 

Neuer Chefarzt der Klinik für Urologie

Priv. Doz. Dr. Ingo Kausch von Schmeling ist seit dem 1. Oktober an der Ammerland-Klinik in Westerstede tätig.

(Westerstede, 6. Oktober 2010) Die Klinik für Urologie und Kinderurologie an der Ammer-land-Klinik in Westerstede hat einen neuen Chefarzt. Bereits am 1. Oktober trat Priv. Doz. Dr. Ingo Kausch von Schmeling die Nachfolge des langjährigen Klinikdirektors Dr. Anastasios Kollias an. Kollias hatte die Ammerland-Klinik Ende Juli in Richtung Athen, Griechenland, verlassen.

Kausch von Schmeling war zuvor Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Urologie an dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UK S-H) in Lübeck. Der 42-Jährige studierte in Göttingen und Hamburg Medizin. Anschließend führte ihn sein Weg an das Marienkran-kenhaus in Hamburg. Dort entstand seine Begeisterung für Urologie. Klinisch und wissen-schaftlich wichtige Erfahrungen konnte Kausch von Schmeling im Forschungszentrum Borstel und an der University of Iowa, USA, sammeln.

Der neue Direktor der Klinik für Urologie und Kinderurologie freut sich auf seine Aufgabe in Westerstede: „Ich habe am UK S-H in Lübeck bei Professor Dieter Jocham eine breite Ausbildung genossen und verschiedene klinische und wissenschaftliche Projekte betreut. Der Wunsch, eine größere urologische Klinik zu übernehmen und so die urologische Ver-sorgung verantwortlich mitgestalten zu können, wuchs in den vergangenen zwei Jahren“, erklärt der Mediziner. „Das Konzept der Ammerland-Klinik hat mich sofort begeistert.“

Der gebürtige Braunschweiger ist Spezialist für Uroonkologie insbesondere Tumorchirurgie sowie Endourologie. Zusätzlich war er in Lübeck zuständig für die Beckenbodenchirurgie, Harnröhrenchirurgie und rekonstruktive Urologie.

Seine Ziele als neuer Leiter der Urologie und Kinderurologie an der Ammerland-Klinik sind unter anderen: Patientenversorgung in hochwertiger Qualität mit erstklassigem Service an Patient und Zuweiser sowie der Ausbau des operativen und konservativen Behandlungsspektrums wie auch der klinischen Forschung.

„Als gebürtiger Niedersachse hat es mich ebenso wie meine Frau bisher immer in den Norden gezogen. Unsere Familie wird sich in dieser schönen Region mit Sicherheit sehr wohl fühlen“, so Kausch von Schmeling.

 

 

 

 

 

15 haben Examen bestanden

Das staatliche Krankenpflegeexamen haben 15 Absolventen der Krankenpflegeschule der Ammerlandklinik GmbH nun in der Tasche. Am vergangenen Donnerstag gegen 17 Uhr nahmen sie sichtlich stolz ihre Zeugnisse und ihre Arbeitserlaubnis aus den Händen des Prüfungsvorsitzenden Dr. Elmar Vogelsang, Leiter des Gesundheitsamtes Westerstede, entgegen. Nun dürfen sich die ehemaligen Schüler “Gesundheits- und Krankenpfleger oder Krankenpflegerinnen” nennen. Insgesamt 18 Examenskandidaten waren zur letzten mündlichen Prüfung am Donnerstag angetreten. Drei von ihnen werden in etwa vier Wochen eine Nachprüfung haben. Acht der Absolventen bleiben der Ammerland-Klinik erhalten.
Die Namen der Absolventen lauten: Bianca Block, Bianca Bollmann, Mona Budde, Ailine Chromenko, Jana Cordes, Hendrikje Frers, Isabel Gellwitzki, Marieke Gossens, Wiebke Hollnagel, Sandra Meinen, Svenja Neufert, Nadiga Renken, Timo Tjaden, Katrin Wellbrock, Stefan Wißen.

 

 

 

 

 

Mit der Medizin auf Tuchfühlung

"Tag des Klinikzentrums" lockte tausende Besucher nach Westerstede

(Westerstede, 9. August 2010) Selbst einen kleinen Eingriff durchführen, eine Infusion legen oder mit dem Endoskop bis in den Magen schauen: Für die Besucher des "Tags des Klinikzentrums" in Westerstede am vergangenen Samstag, 7. August, gab es viele Möglichkeiten, mit der modernen Medizin auf Tuchfühlung zu gehen. Natürlich handelte es sich bei den "Versuchspatienten" nur um Dummys. Weit mehr als 4.000 Menschen nutzten die Gelegenheit, sich an diesem Tag umfassend über das Leistungsspektrum der Ammerland-Klinik, des Bundeswehrkrankenhauses und des Ärztehauses zu informieren. "Der Andrang war groß. Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz", erklärte im Anschluss Projektleiter Heinz Kessen von der Ammerland-Klinik GmbH. "Die Menschen interessieren sich sehr für die Arbeit, die hier geleistet wird. Das haben uns die vielen interessierten Fragen gezeigt."

Auf einem festgelegten Rundgang konnten die Besucher die verschiedenen Klinikbereiche aus nächster Nähe kennenlernen. Die Besichtigungen der Operationssäle, der Intensivstation, der Physikalischen Therapie oder der Orthopädie und Unfallchirurgie kamen besonders gut an. Auch das Feldlazarett der Bundeswehr und Panzerfahrzeuge stießen auf großes Interesse.

Sehr gut besucht waren zudem die Informationsstände. Im Foyer der Klinik hatten sich zum Beispiel die Ernährungsberatung, die Palliativ- und Hospizarbeit, der Sozialdienst, die Endoskopie, die Radiologie, die Geburtshilfe und die Hygiene präsentiert. "Bei den Kindern kam das Organmodell zum Auseinanderbauen und Zusammensetzen am Ausbildungsstand besonders gut an", so Kessen. "Aber auch die Black Box der Hygiene, die unter Schwarzlicht anzeigt, wie gut desinfiziert die Hände wirklich sind, lockte viele an." Der Bereich Kinästhetik zeigte, wie ein Patient aus dem Krankenbett in den Rollstuhl umgelagert wird und das Wundzentrum klärte die Besucher über die optimale Wundversorgung auf.

Für den bunten Rahmen sorgten die Band "Tarandarei", der Reservisten-Musikzug Hamburg sowie die Fahrzeuge des Rettungsdienstes Ammerland, der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerkes. Vor dem Klinikzentrum konnten sich die Besucher an Imbiss- und Getränkeständen stärken. Im Bundeswehrbereich wurde in der Feldküche Erbenssuppe ausgegeben.

Mit dem "Tag des Klinikzentrums" haben sich die Ammerland-Klinik GmbH und das Bundeswehrkrankenhaus erstmals gemeinsam präsentiert. Seit zwei Jahren besteht die enge zivil-militärische Kooperation der beiden Krankenhäuser.

Der "Tag des Klinikzentrums" fand im Rahmen der Gesundheitswoche in Westerstede statt.

 

 

 

 

 

Anerkennung für hervorragende Leistungen

Feierliche Verabschiedung des ausscheidenden Chefarztes der Urologie und Kinderurologie der Ammerland-Klinik in Westerstede, Dr. med. Anastasios Kollias

(Westerstede, 21. Juli 2010) Vor zahlreichen Gästen wurde am Mittwochnachmittag, 21. Juli, der Chefarzt der Urologie und Kinderurologie der Ammerland-Klinik GmbH in Westerstede, Dr. med. Anastasios Kollias, verabschiedet. Der Einladung zur Feierstunde im Klinikzentrum waren neben vielen niedergelassenen Ärzten unter anderen auch der Landrat des Landkreises Ammerland, Jörg Bensberg, und der Bürgermeister der Stadt Westerstede, Klaus Groß, gefolgt. Nach zehn Jahren und sieben Monaten verlässt der gebürtige Grieche Dr. med. Kollias das Ammerland in Richtung Heimat - Athen.

Im Namen des Trägers der Ammerland-Klinik GmbH, des Landkreises Ammerland, lobte Bensberg in seiner Rede die Leistungen des ausscheidenden Chefarztes: „Dank Ihrer Leistungen, Dr. Kollias, haben Sie die Klinik für Urologie und und somit auch die Ammerland-Klinik weit nach vorne gebracht.“

Den gleichen Tenor schlug der Medizinische Geschäftsführer der Ammerland-Klinik GmbH Dr. med. Michael Wuttke an. Unter der Leitung von Dr. med. Kollias habe die Klinik für Urologie und Kinderurologie in den vergangenen zehn Jahren ihr Einzugsgebiet wesentlich vergrößert, die Zahl der einweisenden niedergelassenen Ärzte habe deutlich zugenommen, und die Zahl der Planbetten habe sich von 21 auf 40 nahezu verdoppelt. „Insgesamt hatten wir eine deutliche Leistungsentwicklung in der Urologischen Klinik. Sie, Dr. Kollias, haben einen erheblichen Anteil am Aufschwung der Ammerland-Klinik“, erklärte Wuttke.

Sichtlich gerührt nahm der ausscheidende Chefarzt dieses Lob entgegen. Er bedankte sich in seiner Abschiedsrede bei allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, bei der Geschäftsführung der Ammerland-Klinik und beim Träger, dem Landkreis Ammerland. „Ohne die Treue und ohne die loyale Mitarbeit wären wir nicht so weit gekommen.“

Der 50-jährige Urologe wird in Griechenland an einer Privatklinik praktizieren. Die Stelle des Chefarztes der Klinik für Urologie und Kinderurologie der Ammerland-Klinik übernimmt ab dem 1. Oktober 2010 der Pr. Doz. Dr. med. Ingo Kausch. Er ist bisher am Universitätsklinikum in Lübeck tätig.

Unser Bild zeigt (v.l.) den Landrat des Landkreises Ammerland Jörg Bensberg, den Medizinischen Geschäftsführer der Ammerland-Klinik GmbH Dr. med. Michael Wuttke, den ausscheidenden Chefarzt der Klinik fürUrologie und Kinderurologie Dr. med. Anastasios Kollias und den Kaufmännischen Geschäftsführer der Ammerland-Klinik GmbH Dietmar Imhorst.

 

 

 

 

Erstes Myasthenie-Zentrum in Norddeutschland
Klinik für Neurologie der Ammerland-Klinik bekam jetzt Zertifikat von der DMG

(Westerstede, 30. Juni 2010) „Es ist eine sehr erfreuliche Anerkennung für unsere Arbeit“. Prof. Dr. med. Sylvia Kotterba, Chefärztin der Klinik für Neurologie der Ammerland-Klinik Westerstede, gibt sich bescheiden, doch kann sie ihren Stolz über diese Auszeichnung nicht verhehlen: Die Klinik für Neurologie wurde jetzt von der Deutschen Myasthenie Gesellschaft (DMG) als integriertes Myasthenie-Zentrum zertifiziert. Es ist das erste Myasthenie-Zentrum Norddeutschlands und das zweite deutschlandweit. „Zudem sind wir das erste nicht-universitäre Zentrum“, konkretisiert Kotterba. Jährlich werden etwa 50 Patienten mit dem Krankheitsbild Myasthenie in der Klinik für Neurologie behandelt.

Sie sieht die langjährige und grundlegende Arbeit ihrer Klinik für Patienten mit der bestimmten Muskelschwäche Myasthenia gravis (Myos: Muskel; Asthenie: Schwäche; gravis: schwer) bestätigt. Die Klinik für Neurologie der Ammerland-Klinik Westerstede erfüllt die hohen Standards der DMG, das zeigte das umfangreiche Prüfungsverfahren. Die Kommission überzeugte dabei vor allem die starke Patienten-Orientierung, der hohe Pflegestandard und der fachübergreifende Austausch mit den weiteren Kompetenz-Zentren der Ammerland-Klinik. „Wir sind angetan von der Fachkompetenz, dem Team und der häuslichen Atmosphäre Ihrer Klinik und freuen uns, Ihnen die Urkunde überreichen zu können“, erklärt Bettina Schubert vom Vorstand der DMG, die zum Audit-Team der Zertifizierungsprozesse gehört. Sie übergab gemeinsam mit dem Regionalleiter Oldenburg, Werner Riess, Prof. Dr. med. Sylvia Kotterba die Urkunde des Zertifikats, das für die kommenden drei Jahre gilt.

Myasthenie ist eine seltene und chronische Erkrankung der Kontaktstelle zwischen Nerv und Muskel. Symptome unter anderen: die Muskelkraft lässt nach, starke Müdigkeit und Erschöpfung, Augen schließen sich, das Atmen fällt schwer, Alltägliches wird zur Belastung, Schluckbeschwerden. „Nur durch ein individuelles Behandlungskonzept kann für den Patienten eine hohe Lebensqualität zurückerlangt werden“, betont Kotterba.

„Unsere Klinik, die bereits als Deutsches Muskelzentrum zertifiziert ist, kann sich dank des Zertifikats als Myasthenie-Zentrum nun verstärkt um die Fortbildung niedergelassener Ärzte über unsere Region hinaus auf diesem Gebiet einsetzen und Forschungsprojekte anschieben und begleiten“, erläutert die Leiterin der Klinik für Neurologie.

Auch der Medizinische Geschäftsführer der Ammerland-Klinik, Dr. med. Michael Wuttke, zeigte sich hoch erfreut: „Mit der Bildung spezialisierter medizinischer Kompetenzzentren an der Ammerland-Klinik sichern wir die hohe Qualität der medizinischen Versorgung unserer Patienten. Hier wird interdisziplinär zusammengearbeitet und das Expertenwissen zur optimalen Behandlung eingesetzt.“

Unser Foto zeigt Bettina Schubert, Vorstand der DMG, Dr. med. Michael Wuttke, Medizinischer Geschäftsführer der Ammerland-Klinik, Prof. Dr. med. Sylvia Kotterba, Chefärztin der Klinik für Neurologie und Werner Riess, Regionalleiter Oldenburg der DMG.

 

 

 

 

Gesundheitswoche vom 6. - 14.08.2010
 

Download (pdf 0,8 MB)

 

 

 

 

Staffelstäbe für neues Chefarzt-Duo

Feierstunde zur Amtseinführung der neuen Leiter der Frauenklinik an der Ammerland-Klinik in Westerstede, Dr. med. Michael Hippach und Dr. med. Rainer Schutz

Westerstede, 5. Mai 2010 Im Rahmen einer Feierstunde in der Ammerland-Klinik in Westerstede wurden am Mittwoch, 5. Mai, die beiden Gynäkologen Dr. Rainer Schutz und Dr. Michael Hippach offiziell als neue Chefärzte der Frauenklinik eingeführt. Symbolisch übergab der ehemalige Leiter der Klinik; Prof. Dr. Karl-Werner Schweppe, dem Führungs-Duo, das bereits seit dem 1. April die Geschicke der Frauenklinik leitet, den Staffelstab. Neben den zahlreich erschienenen niedergelassenen Ärzten waren am Mittwochabend unter anderen auch der Landrat des Landkreises Ammerland, Jörg Bensberg, und der Bürgermeister von Westerstede, Klaus Groß, der Einladung zur Feierstunde gefolgt.

In der Begrüßungsrede verwies der Medizinische Geschäftsführer der Ammerland-Klinik GmbH, Dr. med. Michael Wuttke, auf die Visionen und Initiativfreude, die Chefärzte in der heutigen Zeit mitbringen müssten. Es werde in der Medizin zunehmend fachübergreifend agiert. „Dr. Hippach und Dr. Schutz als neue Führungsspitze unserer Frauenklinik werden den hohen Ansprüchen gerecht“, so Dr. Wuttke. Mit diesen beiden Gynäkologen setze man auf bewährte Kräfte. Ab 2005 war Dr. Schutz leitender Oberarzt der Frauenklinik. Im Oktober 2009 übernahm der 50-Jährige dann kommissarisch die Leitung der Frauenklinik von Prof. Dr. Schweppe, der die Möglichkeit der Altersteilzeit seither in Anspruch nimmt. Und auch der 43-jährige Dr. Hippach war bereits an der Frauenklinik tätig, und zwar als Oberarzt in den Jahren 2001 bis 2005. Beide neuen Chefärzte können in den kommenden zwei Jahren noch vom reichen Erfahrungsschatz ihres Vorgängers profitieren: Prof. Dr. Schweppe, der seit 1984 die Geschicke der Frauenklinik leitete, bleibt der Ammerland-Klinik noch im Endometriosezentrum erhalten. „Patientinnen aus der gesamten Bundesrepublik vertrauen Ihnen und dem Expertenteam des Endometriosezentrums“, erklärte der stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrats der Ammerland-Klinik GmbH, Jann Lübben.

Er erläuterte dann auch, warum man sich für eine Doppelspitze in der Leitung der Frauenklinik entschieden hat: „Mit dem Prinzip der Doppelspitze tragen wir dem Trend der zunehmenden Spezialisierung in der Medizin und somit auch in der Frauenheilkunde Rechnung.“

In einem symbolischen Akt legte der frühere Leiter der Frauenklinik, Prof. Dr. Schweppe, zwei original Staffelstäbe in die Hände seiner beiden Nachfolger und wollte dies als Botschaft verstanden wissen: „Diese beiden Stäbe stehen für Kontinuität. Dafür, dass es weiter geht in einer Mannschaft, die funktioniert.“

In ihrer Dankesrede zeigten sich Dr. Schutz und Dr. Hippach sichtlich gerührt und lobten schon einmal zwei Ziele aus, die sie beide gemeinsam erreichen möchten: 2011 soll ein Beckenboden-Zentrum an der Ammerland-Klinik entstehen und man wolle 600 Entbindungen im Jahr erreichen. In diesem Zusammenhang erhielten beide Chefärzte vom Bürgermeister der Stadt Westerstede, Klaus Groß, Lätzchen überreicht.

Dr. med. Rainer Schutz und Dr. med. Michael Hippach erhalten die Staffelstäbe aus den Händen des früheren Leiters der Frauenklinik, Prof. Dr. med. Karl-Werner Schweppe.

 

 

 

 

OP und Intensivstation kamen besonders gut an

Zukunftstag: 111 Jungen und Mädchen besuchen das Klinikzentrum Westerstede

Westerstede Nicht schlecht gestaunt haben die Organisatoren des diesjährigen „Zu-kunftstages für Jungen und Mädchen“ am Donnerstag, 22. April, am Klinikzentrum Westerstede. Immerhin 111 Schüler und Schülerinnen von weiterführenden Schulen a us der gesamten Region waren zu dem Aktionstag erschienen, um Einblicke in die facettenreiche Arbeitswelt der Ammerland-Klinik GmbH und des Bundeswehrkrankenhauses zu erlangen. Einige von ihnen kamen bereits zum wiederholten Male.
Engagiert und mit viel Freude führten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beider Krankenhäuser die Jungen und Mädchen durch das insgesamt sechsstündige Programm zwischen 8 und 14 Uhr. Höhepunkte waren die Rundgänge durch beide Kliniken. Dabei stießen die Geburtshilfe, die Intensivstation und die Operationssäle auf besonderes Interesse. Es wurde Blutdruck gemessen, die Sauerstoffsättigung des Blutes ermittelt und die hochleistungsfähige Apparatemedizin erklärt und bestaunt. Auch der Besuch der Krankenpflegeschule kam sehr gut an. Hier durften sich die Jugendlichen im Rollstuhl fahren, in der Wundversorgung, der Hygiene und im Essen reichen ausprobieren. Interessiert wurde auch dem lebendigen Vortrag zum Thema „Radiologie“ gefolgt. Zwischendurch sorgte ein ausgiebiges Frühstück für die nötige Stärkung.
Zum Abschluss des Tages gab es noch Kuchen für alle. Alle Jugendlichen waren sich in zwei Dingen einig: Der Zukunftstag ist besser, als zur Schule gehen zu müssen. Und der Aktionstag war nicht nur informativ, sondern hat auch viel Spaß gemacht. „Ich fand es richtig klasse hier. Am besten fand ich es in der Krankenpflegeschule, als wir uns diese OP-Kittel, Hauben und Handschuhe anziehen durften. Jetzt habe ich ein Kostüm für Karneval“, zeigte sich zum Beispiel Jana aus Rhauderfehn im Landkreis Leer begeistert. Sie möchte später vielleicht einmal Krankenschwester werden.
In Deutschland wird im Rahmen eines bundesweiten Aktionsprogramms seit 2001 jährlich der so genannte „Girls Day“ durchgeführt. Das Niedersächsische Kultusministerium hat sich entschlossen, diesen Tag als „Zukunftstag für Jungen und Mädchen“ zu gestalten. Die Jugendlichen sollen so Einblicke in unterschiedliche Berufe erhalten.

 

 

 

 

 

Ammerland-Klinik GmbH Westerstede gewinnt nationalen Preis für Qualitätsmanagement

Der KTQ-Award 2009 für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen wurde im Rahmen des 9. KTQ-Forums am 02. November in Berlin offiziell durch Frau Mechtild Mügge (Vorsitzende der KTQ-Gesellschafterversammlung) an Herrn Dietmar Imhorst (Kaufmännischer Geschäftsführer der Ammerland-Klinik) sowie Herrn Heinz J. Kessen (Leiter Qualitätsmanagement der Ammerland-Klinik) verliehen. Die Urkunde beschei-nigt der Klinik, dass sie mit dem eingereichten Projekt eine exzellente Qualität auf Basis eines umfassenden Qualitätsmanagementsystems erzielt hat. Die von der Klinik eingereichte Projektbeschreibung überzeugte die Jury durch den gesicherten Nutzen im Rahmen der Patientenorientierung und des Patienteninteresses.

Im fünften Jahr der Preisvergabe wurde ein Projekt zum Thema "Externe Kooperationen" ausgezeichnet. Externe Kooperationen beinhalten die unternehmens- und sektorenübergreifende Zusammenarbeit und Vernetzung, die berufsgruppenübergreifende Kommunikation, die gemeinsame Präsenz von Kooperationspartnern, als auch gemeinsame optimierte Abläufe. Teilnehmen konnten alle Einrichtungen, die zum Zeitpunkt der Anmeldung und zur Award-Vergabe KTQ-zertifiziert waren.

Die KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen) ist der zentrale Anbieter von Qualitätsmanagement-Systemen speziell für Einrichtungen des Gesundheitswesens in Deutschland. Die Gesellschafter der KTQ-GmbH sind Vertreter der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen. Dies sind die Bundesärztekammer, die Spitzenverbände der Gesetzlichen Krankenversicherung, die Deutsche Krankenhausgesellschaft, der Deutsche Pflegerat und, als Vertreterin der Ärzteschaft, der Hartmannbund. Im deutschen Krankenhausbereich ist KTQ das am weitesten verbreitete Zertifizierungsverfahren. Neben Krankenhäuser können sich Reha-Kliniken, Arztpraxen als auch ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen zertifizieren lassen. Bisher wurden durch die KTQ 1000 Einrichtungen zertifiziert, 677 Krankenhäuser haben das KTQ-Zertifikat bisher erhalten. Die Ammerland-Klinik GmbH Westerstede wurde in 2005 erstzertifiziert und in 2008 rezertifiziert.

Die Jury des KTQ-Awards setzt sich aus Vertretern der Gesellschafter, einem unabhängigem Patientenvertreter und der Geschäftsführung der KTQ-GmbH zusammen.

Frau Mügge würdigte in ihrer Laudatio vor Fachexperten aus dem gesamten Bundes-gebiet das Konzept der externen Kooperationen der Ammerland-Klinik und dessen Umsetzung als herausragendes und visionäres Vorleben einer ausgezeichneten Qualität. In der darauf folgenden Pressekonferenz stellte Herr Dr. Metzinger (Vorsitzender der KTQ-Gesellschafterkonferenz, Geschäftsführer Dezernat I der Deutschen Krankenhausgesellschaft) vor Vertretern der Fachpresse das Konzept als Best-Practice-Beispiel vor.

Anschließend wurde durch Herrn Imhorst das umfassende Netzwerk der Klinik mit seinen externen Partner, den Zielen, Hintergründen, Konsequenzen und Erfolgen erläutert. Imhorst betonte, dass mit diesem Netzwerk aus engagierten Kooperationspartnern und Klink eine effektive, effiziente und patientenorientierte Medizin und Organisation gewährleistet wird. Die Steigerung der Patientenzahlen und der Patientenzufriedenheit sowie eine nachweisbar schlankere Organisation der Abläufe sind eindeutige Indizien für den Erfolg dieser zahlreichen Kooperationen. Insbesondere wurde das in Deutschland einmalige Kooperationsprojekt mit dem Bundeswehrkrankenhaus und das Netzwerk Brustzentrum hervorgehoben.

von links nach rechts

Herr Dietmar Imhorst (Kaufmännischer Geschäftsführer der Ammerland-Klinik)

Frau Mechtild Mügge (KTQ)

Herr Heinz J. Kessen (Leiter Qualitätsmanagement der Ammerland-Klinik)

 

 

 

 

Flur der Radiologie



Fotoclub Westerstede

Berührungen

Zur Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, den 13. Dezember 2009 um 11.00 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Begrüßung: Prof. Dr. Martin Zwaan, Chefarzt der Radiologie

Ausstellungsdauer: 13. Dezember 2009 bis 23. Januar 2010  

 

 

 

 

 

nach oben